Glossar

Konsekutivdolmetschen

Dolmetschtechnik, bei der der Redner einen Abschnitt vorträgt und der Dolmetscher anschließend das Gesagte in die andere Sprache überträgt — geeignet für Seminare, Präsentationen, Pressekonferenzen.

Beim Konsekutivdolmetschen spricht der Redner zunächst frei in seiner Sprache. Nach Abschluss eines Abschnitts überträgt der Dolmetscher das Gesagte vollständig in die Zielsprache. Der Redner spricht dann weiter, und der Vorgang wiederholt sich.

Wann wird konsekutiv gedolmetscht?

  • Seminare und Workshops mit begrenzter Teilnehmerzahl
  • Produktpräsentationen vor internationalem Publikum
  • Pressekonferenzen
  • Feierliche Anlässe (Eröffnungen, Empfänge)
  • Vier-Augen-Gespräche mit Vorbereitungszeit

Technische Anforderungen

Konsekutivdolmetschen benötigt keine spezielle Technik — kein Headset, keine Kabine. Der Dolmetscher steht oder sitzt in unmittelbarer Nähe des Redners und macht sich während der Vortragsphasen Notizen (Notizentechnik).

Vorteil und Nachteil

Vorteil: sehr präzise, da der Dolmetscher den vollständigen Sinnzusammenhang erfasst.

Nachteil: Die Veranstaltungsdauer verdoppelt sich annähernd, da jede Aussage zweimal vorgetragen wird.

Bei sehr zeitkritischen oder mehrsprachigen Großveranstaltungen kommt stattdessen Simultandolmetschen zum Einsatz. Das bieten wir nicht an — unser Schwerpunkt liegt auf Konsekutiv- und Verhandlungsdolmetschen für Gericht, Notariat und Wirtschaft.

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